Giotto

Giotto kam zusammen mit seinem Zwillingsbruder Mitte März 2019 im Val Lumnezia zur Welt. Die Mutter hatte zu wenig Milch für beide und so bekam Giotto täglich die Flasche. Die mag er heute noch. Eigentlich wäre Giotto zur Zucht zugelassen gewesen. Jetzt hat er eine andere Aufgabe.

Giotto schmeichelt sich in die Herzen fast aller Menschen und hat sich innert wenigen Tagen an mich gebunden. Er kuschelt gerne, stellt immer wieder Unfug an und orientiert sich auch gerne an meiner Hündin Merline.

Zu dritt harmonieren wir unterwegs am besten. Ich muss gestehen, Giotto hat mein Wanderglück vollendet.

Ende August dann der Schock: Von einem Tag auf den anderen frisst Giotto nicht mehr und zeigt neurologische Einschränkungen. Eine Woche verbringt er im Tierspital der Universität Zürich. Bange Tage und unendliches Glück, als klar ist, dass er diesen bakteriellen Infekt übersteht.